Sallneck und die 5 Peaks

Und wieder lockten die 4 schönsten Hügel im Südschwarzwald

ziemlich genau 1 Jahr ist es her, seit ich mich das erste Mal  an die 4 Peaks wagte. http://outwärts.rolf-süpfle.de/2016/08/22/4-peaks-im-schwarzwald/ Am Ende des Tages stand auf meinem Tacho 102 gefahrene Kilometer und 3.010 Höhenmeter. Doch alles der Reihe nach…

Dieses mal nicht „nur“ bis zum Schloss Bürgeln, sondern bis zum Startpunkt zurück, das war mein  bzw. unser Ziel. 

Um 6:00 Morgens ging es für mich und Rolf bei perfektem Mountainbikewetter (leicht bewölkt und etwas kühl) in Schopfheim los.

In flottem Tempo haben wir die Hohe Möhr, der 1. Peak über Waldwege und Singeltrails in weniger als 2 Stunden (7:40) erklommen. Kurze Pause, Luft holen, Riegel essen, Protektoren anziehen und schon ging es auf Trails hinunter nach Zell. 

Danach auch gleich wieder bergauf, bergauf, bergauf…. über das malerische Dörfchen Paffenberg bis ganz hinauf zum Gipfelkreuz des Zeller Blauen. Abgelenkt durch die vielen Rehe, die sich von uns in keinster Weise stören ließen, war auch dieser doch schon etwas kräftezehrende Aufstieg kein Problem für uns, so dass wir diesen schon 2 Stunden später erreichten. Der 2. Peak !

Nun hatten wir schon 1.000 Höhenmeter in den Beinen und weiter ging es auf dem Bergkamm Richtung Belchen. Bis auf den Hau der oberhalb Neuenweg liegt, waren es auch dieses Mal wieder die schönen Singeltrails, die uns in den Bann zogen. 

Oberhalb des Hau`s, auf dem Bänkchen mit dem herrlichem Ausblick eine kurze Pause und  etwas Essen. So waren wir wieder gestärkt für den Aufstieg auf den wohl schönsten Berg im Schwarzwald, den Belchen! 

Auch hier leichter als gedacht folgten wir breiten sowie schmaleren :-) Wegen (manchmal auch steinig und wurzlig) zum Schluß noch Straße bis hoch zum Gipfelkreuz des Belchen. 

Belohnt durch den Ausblick (die Bilder sprechen für sich) hatten wir den 3. Peak geschafft. 

Dank des Wetters, war der Großteil der herauf gegondelten Menschen-Schar in der Hauptsache mit Essen und Trinken im Gasthof beschäftigt. So war es dieses Mal möglich gemeinsames und in einem guten Miteinander die Natur und Wege mit den Wanderern zu genießen.

Mittlerweile nach über 2.000 Höhenmetern, ging es nach kurzer Stärkung am Gipfelkreuz auch schon bald weiter, denn der 4. Peak der Hochblauen war das eigentliche Ziel und wartete schon. 

Doch zuvor galt es für uns den technisch anspruchsvollsten Weg nach unten zu bezwingen.

Bald war die Anspannung aber wieder gelöst und der lockere Querweg zum Kreuzweg war wesentlich einfacher wie gedacht (Zumindest war der Laufanteil für mich diesmal etwas geringer als im letzten Jahr). 

So kam es, dass wir den tollen und wohl bekanntesten Singeltrail vom Kreuzweg zum Hochblauen in vollen Zügen genießen konnte.

Ehe wir uns versahen erreichten wir tatsächlich schon um 14:30h mit unseren Mountainbikes den Hochblauen.

Jetzt endlich wurde es Zeit für den sicherlich wohl verdienten Kaffee und Kuchen

Im dem sehr schön gewordenen Gipfelrestaurant schauten wir uns noch einmal kurz die hinter uns liegenden Gipfel an und freuten uns zugleich auf das was noch kommen sollte.

Und dann ging’s nur mehr bergab – sehr aufregend, sehr lustig und eigentlich nicht minder anstrengend. Die ganze Abfahrt nur auf Trails war ein Erlebnis. Doch nicht nur das, sondern auch die Weiterfahrt über Sehringen bis zum Schloss Bürgeln war einfach ein Genuss.

Noch ein Jahr zuvor war hier für uns nach etwa 2.500 Höhenmetern und 70 km Schluss,

Doch heute und dieses Jahr reichte uns Kraft und Kondition, um die fast ausschließlich aus Trails bestehende Strecke nach Kandern zu schaffen. Und nicht nur das…. 

Nach einem Kurzstop in der Eisdiele in Kandern (Power-Eis), begannen wir den Aufstieg über die Scheideck – bis hinauf nach Sallneck (Lehnacker). 

Klar war die Freude sehr groß auch noch den 5. Mini Peak geschafft zu haben.

Auch wenn ich auf dem 5. Gipfel das Rad nicht mehr ganz in die Höhe hieven konnte, langte die Kraft in den Beinen noch gut um die Heimfahrt nach Schopfheim zu meistern

Es war vollbracht und wir waren richtig stolz die Tour, die gespickt war mit technischen Trails geschafft zu haben. 

Nicht zu vergessen ist aber, bei dieser Strecke das Naturerlebnis Südschwarzwald. Ein Genuss und auch irgendwie ein Privileg als Mensch eine solche Strecke mit sooo viel Spaß zu bewältigen.

Mit sportlichen Grüßen

Andrea + Rolf 

 

PS:

Diese Tour fand im Juli 2017 statt! Wenn Ihr ebenfalls an dieser Tour interessiert seid, die Vorarbeit (Planung der Strecke) eventuell zu viel ist oder Ihr Euch Gedanken über die Machbarkeit der Strecke macht ?

Anfragen und genaue Infos über diese Tour gerne per Email oder einfach telefonisch.

Unterkünfte / Verpflegung ebenfalls auf Anfrage buchbar.

 

 

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